Wir freuen uns sehr, dass so viele engagierte Menschen Teil unserer Freien Waldorfschule Mayen sind. Einige davon möchten wir auf dieser Seite vorstellen. Wenn ihr Lust habt uns zu helfen, kommt gerne zu unseren regelmäßigen Info-Treffen (siehe Termine) oder schreibt uns an info@waldorfschule-eifel.de.

Unsere Initiative ist ein eingetragener Verein, der den Zweck der Gründung einer freien Waldorfschule hat. Die Satzung und einen Mitgliederantrag als PDF findet ihr auf unserer Formular-Seite. Der Vorstand besteht aus Anne Lux, Christine Seier-Balk, Maike Frings, Ramona Zirkel und Lina Meiling. Daneben haben wir eine Menge Arbeitskreise, die sich mit den wichtigsten Themen der Schulgründung beschäftigen. Siehe dazu: Unsere Arbeitskreise

Frauke Beckers
Frauke Beckers

Als ehemalige Grundschullehrerin und jetzige Waldorflehrerin habe ich einen guten Einblick in unser bestehendes staatliches Schulsystem wie auch in die auf Rudolf Steiners Pädagogik bauenden Freien Waldorfschulen. So kann ich gut Vergleiche ziehen. Bereits während meines staatlichen Lehramtsstudiums begann ich mich mit alternativen Schulsystemen auseinanderzusetzen, in verschiedenen freien Schulen zu hospitieren und dort wie auch in Gesprächen und in der Literatur nach Lösungen für die vielen bestehenden Problematiken der Staatsschulen zu suchen. Dabei stand für mich immer das Wohl des einzelnen Kindes, verbunden mit der bestmöglichen, ganzheitlichen Entwicklung seiner Persönlichkeit, an erster Stelle. Bald fand ich in der Waldorfpädagogik genau das, was ich gesucht hatte und studierte dieses Fach berufsbegleitend am Waldorflehrerseminar in Köln.
Neben den Erfahrungen, die ich für meine eigene Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgestaltung im Waldorfpädagogikstudium sammeln durfte, erlebe ich mit, wie sich mein Sohn glücklich und frei im Waldorfkindergarten entfalten kann. Es steht für unsere Familie außer Frage, dass unsere Kinder nach der Kindergartenzeit auch die Waldorfschule besuchen werden.
Ich möchte möglichst vielen Kindern unserer Region ermöglichen, sich frei und gesund entfalten zu dürfen, glücklich aufzuwachsen und gestärkt, wissensdurstig und voller Verantwortungsbewusstsein für Umwelt und Gesellschaft ins Leben zu wachsen. Daher arbeite ich mit vollem Engagement daran, die dafür nötige Freie Waldorfschule hier bei uns zu gründen. Ich freue mich sehr, mit so vielen tollen Menschen in unserer Initiative diesen Weg gemeinsam bestreiten zu dürfen und wünsche mir noch viele weitere Familien, Pädagogen und Unterstützer, die sich uns anschließen und den Traum wahr werden lassen.

Klassenlehrerin der 1. Klasse 2019
Arbeitskreis Pädagogik

Lina Meiling
Lina Meiling

Die Waldorfpädagogik begleitet mich schon lange. Nach meinem Biologie-Studium und der Geburt unserer Tochter begann ich, an der anthroposophischen Alanus Hochschule in Alfter Pädagogik auf Lehramt zu studieren. Diese hervorragende Hochschule sorgte nicht nur für mein tieferes Verständnis von Waldorfpädagogik, sondern änderte zugleich auch mich und meinen Blick auf die Welt. Ich habe verstanden, dass ein guter Lehrer niemals glaubt alles zu wissen, sondern für alles neugierig und offen ist, besonders für das, was er durch und von den Kindern lernen kann.

Wir sind vor etwas mehr als einem Jahr in die Eifel gezogen. Für mich stand außer Frage, dass ich mir für meine Kinder eine Waldorfschule wünsche. Denn ich möchte, dass ihre Neugier gestärkt wird, ihre Kreativität gefördert wird und sie in ihrem Kind-Sein unterstützt werden. Unsere Gesellschaft wird vor immer neue Herausforderungen gestellt. Und ich bin mir ganz sicher, dass eine Waldorfschule Kinder zu starken und selbstbewussten Persönlichkeiten werden lässt, die diesen gewachsen sind.

Vorstand
Arbeitskreis Pädagogik
Arbeitskreis Ort

Maike Frings
Maike Frings

Wenn ich einen Garten plane, kann es den nur einmal auf der Welt geben… wie er sich entwickelt, hängt von den Menschen ab, die ihn anlegen, pflegen und nutzen und natürlich auch von dem Ort, an dem er entsteht.
Die Schule für mein Kind soll genauso sein – immer lebendig und in Entwicklung. Ein guter Ort, für den man gerne Verantwortung übernimmt, der einem aber auch Kraft schenkt.

Vorstand
Arbeitskreis Ort

Ramona Zirkel
Ramona Zirkel

Mein Name ist Ramona Zirkel und ich bin 33 Jahre alt. Mein fünfjähriger Sohn besucht nun seit einem Jahr den Waldorfkindergarten Silberquell in Mendig. Vorher ging er in einen recht großen kirchlichen Kindergarten, der nach dem offenem System arbeitet. Auf der Suche nach einem anderen Kindergarten haben wir (mein Mann und ich) uns viele verschiedene Einrichtungen angesehen. Eine Nachbarin schlug  uns vor, den Waldorfkindergarten anzuschauen, und das haben wir getan.

Seit dem haben wir uns lange mit dem Thema „Waldorf“ beschäftigt. Was ist „Waldorf“ und was hat es mit uns bzw. mit unserem Sohn zu tun?!
Wir haben für uns eine Antwort auf diese Fragen gefunden, doch leider tat sich eine neue Frage auf: „Wollen wir wirklich, dass ein Kind bereits im ersten Schuljahr täglich knapp zwei Stunden mit dem Bus fährt, zur bislang einzigen Waldorfschule im Umkreis?“

Nein, das wollen wir nicht, also gibt es nur eine logische Antwort: Eine neue Schule muss her, hier zu uns, in die Eifel!

Vorstand
Arbeitskreis Finanzen

Christine Seier-Balk
Christine Seier-Balk

Unsere Tochter war gerade wenige Monate alt, als ich im täglichem Miteinander, beim Wickeln (m)ein Aha Erlebnis hatte und der Grundstein für ein Leben mit der Waldorfpädagogik, mit Rudolf Steiner und zahlreichen, wunderbaren Menschen begann.

Ich beobachtete sie genüsslich, wie sie ein Tuch nach dem anderen aus einer Einwegtuchbox herauszog. Ihr Leuchten über das Tun, die Zufriedenheit des Schaffens, als auch ihr kindliches Sein. Ich war so stolz, sie bis hier hin und darüber hinaus begleiten zu dürfen.

Doch just in diesem Moment stellte ich mir zudem die kritische Frage, ob ihre Umwelt sie genauso annimmt, wie sie ist, wie ich sie als Mutter sehe und ihr der Raum, für Ihr Wesen und deren Entwicklung schenkt. So wie sie es verdient!

Unsere Antwort hierauf, war der Waldorfkindergarten Silberquell Mendig.

Aber was ist nach der kindzentrierten, behüteten und wohlwollenden Kindergartenzeit?

„Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.“ Mahatma Gandi – eine Waldorfschule in Mayen, 2019.

Vorstand
Arbeitskreis Bau und Grundstück
Arbeitskreis Finanzen

Matthias Meiling
Matthias Meiling

Ich möchte eine Schule gründen, in der die Kinder und deren Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen. Auch wenn es viele gute Schulen gibt, habe ich das Gefühl, dass eine alternative zur Regelschule nötig ist, um starke und kritisch denkende Menschen in die Welt zu entlassen. Ich bin von dem Konzept der Waldorfschulen fasziniert, weil deren Pädagogik so sehr auf die Entwicklung der Kinder abgestimmt ist.

Ich bin mit meiner Frau und unseren beiden Kindern Ende 2016 zurück in die Eifel gezogen, nachdem ich in Bonn Informatik studiert habe. Jetzt arbeite ich (überwiegend von zu Hause) bei einer Software-Firma in Köln.

Vor ein paar Jahren haben wir mit Freunden ein Credo entwickelt: „Alles ist Kreation!“. Das bedeutet für mich ganz einfach: Ich möchte, dass meine Kinder in der Nähe auf eine Waldorfschule gehen.

Also werde ich alles dafür tun, dass hier eine Waldorfschule entsteht.

Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit (Website)

Tobias Beckers
Tobias Beckers

Mein Name ist Tobias Beckers, ich bin 30 Jahre alt und Umweltpädagoge. Unser Sohn geht aktuell in den Waldorfkindergarten und ich denke das dies die beste Entscheidung war, die wir als Eltern für Ihn treffen konnten. Die Naturnahe und ökologische Erziehung, die neben all den anderen Facetten dort stattfindet ist mir ein wichtiges Moment. Daher möchte ich für meinen Sohn und meine Tochter, dass Sie weiterhin in diesem Umfeld in liebe empfangen, in Ehrfurcht erzogen und in Freiheit entlassen werden. Deswegen bin ich Teil der Initiative und möchte eine Waldorfschule in unserer Region gründen.

In meinem Lehramtsstudium konnte ich die Erfahrung sammeln, dass das staatliche Schulsystem oft unflexibel und in seiner derzeitigen Form nicht den aktuellen Aufgaben gerecht wird. Weiterhin sehe ich staatliche Schulen oft nur noch als Lernfabriken. Die Waldorfpädagogik nach Steiner setzt hier genau die richtigen Akzente dagegen. Die Betrachtung des Kindes als Mittelpunkt des gesamten Lehr- und Lernprozess, sowie die Förderung von künsterlischen Fächern ist meiner Ansicht nach der richtige Weg. Sich Zeit zu nehmen im Unterricht und für das Kind entspricht meiner Vorstellung einer Bildung die Nachhaltig ist und mündige, freiheitlich denkende Menschen hervorbringt. Nicht der Lehrer bildet das Kind, das Kind bildet sich selbst und der Erwachsene ist der Begleiter.

Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit (Website/Social Media/Presse)